Jun 06 2010
Haltung
Eignung
Wie bei allen Reptilien bedarf es großer Sorgfalt in Bezug auf Unterbringung und Ernährung. (siehe dazu „Terrarium“ und „Futter“). Dieser Aufwand ist nicht zu unterschätzen, mit der passenden Ausrüstung (siehe „Technik“) aber sogar für Neulinge ohne Schwierigkeiten zu bewältigen.
Enorme Ansprüche an ihren zukünftigen Besitzer stellen Leopardgeckos keine. Sie sind unkompliziert in der Handhabung und werden gerade Anfängern – nicht zuletzt aufgrund ihrer Zutraulichkeit – viel Freunde bereiten.
Die riesige Vielfalt der Farbformen macht sie jedoch in gleichem Maße für erfahrene Terraristik-Begeisterte interessant.
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Empfohlene Anzahl
Die Haltung einzelner Tiere ist ebenso möglich wie die in kleineren Gruppen, wobei Leopardgeckos prinzipiell keine Einzelgänger sind und in der Natur zu Kolonienbildungen neigen. Darum bietet sich die Vergesellschaftung von mindestens zwei Tieren an.
Bei einer Gruppenhaltung muss allerdings die Zusammenstellung stimmen. Bei zwei oder mehr Männchen in einem Terrarium besteht das Risiko von Machtkämpfen, die nicht selten bis zum Tod des Unterlegenen ausgefochten werden.
Ideal ist die Kombination von einem Männchen mit drei bis vier Weibchen – ein einziges Weibchen wäre schnell mit der Potenz des Männchens überfordert – oder eine reine Weibchengruppe, falls kein allzu dominantes Tier darunter und definitiv kein Nachwuchs erwünscht ist. Sämtliche Gruppenmitglieder sollten darüber hinaus annähernd die gleiche Größe aufweisen.
Fühlen sich die Tiere in ihrer Gruppe dennoch nicht wohl, so müssen die Tiere natürlich umgehend vom Halter getrennt werden.
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Zutraulichkeit
Leopardgeckos gewöhnen sich rasch an Umgebung sowie Halter und werden bei guter Pflege sogar handzahm. Haben sie ihre erste Scheu überwunden, dauert es nicht lange, bis sie genug Zutrauen gefasst haben, den noblen Futterspender als Kletterbaum zu benutzen oder sich selbst außerhalb ihrer eigentlichen Aktivitätsphase an der Scheibe blicken zu lassen.
So huschen die an sich dämmerungs- und nachtaktiven Tiere auch tagsüber gelegentlich aus ihren Verstecken, wenn die Neugier sie aus dem Schlaf treibt oder die Aussicht auf Futter lockt.
Hallo!
Also um das mal vorweg zu sagen, eure Seite ist sehr informativ! Ich konnte mir viele Ideen aneignen und ich denke es steht nun nichts mehr im Weg, mir einen Leopardgecko zu kaufen.
Ich habe nur noch eine Frage: Wie oft muss denn das Terra gesäubert werden?
Das wäre mir noch eine wichtige Frage
Liebe Grüße
Denise
—Antwort—
Hallo Denise,
danke, es freut mich das dir unsere Seite weiterhelfen konnte. Bezüglich der Reinigung, Leopardgeckos
verrichten ihr “Geschäft” i.d.R. ja immer an einer Stelle, diese sollte regelmässig – alle 2- 3 Tage -
gesäubert werden. Eine komplette Grundreinigung – Dekoration reinigen, Bodengrund austauschen u.s.w. –
sollte dann 1 bis 2 mal pro Jahr stattfinden.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Eure Seite ist gut und komplex, aber da ich neu bin im halten von Geckos frag ich trotzdem mal noch was.
Ich habe 2 etwas jüngere Tiere (geschwister und Weiblich) und habe vor 2 tagen noch eine Höhle mit feuchtem Spackmuss ins Terra rein, seit dem bekomm ich sie nicht mehr zu Gesicht (bis auf den weg zum Wassertrog und zurück) und die Futteraufnahme ist auch zurückgegangen.
Ist das normal bei jungen oder hab ich da was übersehen?
MFG Benjamin
–Antwort–
Hallo Benjamin,
ich denke mal das du Sphagnum Moos meinst? Bei Veränderungen der Einrichtung kann es durchaus mal vorkommen das die Tiere dadurch verunsicht werden, und sich erstmal etwas zurückziehen. In deinem Fall könnte es aber auch gut daran liegen das den Tieren die neue Höhle einfach sehr gut gefällt, und sie sich einfach gerne in dieser aufhalten. In beiden fällen sollte sich das aber auch wieder legen, spätestens dann wenn sie mal wieder richtig Hunger bekommen, werden sie auch wieder mehr aus der Höhle kommen.
Ich an deiner Stelle würde jetzt einfach etwas abwarten bis sie sich an die neue Höhle gewöhnt haben, dann sollte sich das Problem auch erledigt haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf